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Gesundheitsnachrichten

Die Sachsen achten am besten auf ihre Zähne
Die Sachsen achten am besten auf ihre Zähne

Sachsen hat beim Thema regelmäßige Zahnvorsorge bundesweit die Nase vorn, so das Ergebnis des am 11. Juli 2019 veröffentlichten BARMER-Zahngesundheitsatlas.

Das Bewusstsein der Sachsen für ihre Mundgesundheit spiegelt sich in der überdurchschnittlichen Inanspruchnahme der von den Zahnärzten angebotenen Früherkennungsuntersuchungen und Prophylaxemaßnahmen bei Kindern und Jugendlichen wider. Durch das seit dem 1. Juli 2019 geltende erweiterte Leistungsangebot für Kinder ab dem 6. Lebensmonat kann dieser positive Trend noch verstärkt werden, so Dr. Holger Weißig, Vorstandsvorsitzender der KZV Sachsen.

Auch die Erwachsenen profitieren durch regelmäßigen Zahnarztbesuch und das lückenlos geführte Bonusheft. Sollte dennoch Zahnersatz benötigt werden, zeigt sich Dr. Weißig erfreut, dass die sächsische Vertragszahnärzteschaft ihren Patientinnen und Patienten im bundesweiten Vergleich mit den günstigsten Preis für Zahnersatzversorgungen anbietet.




Zähne gut - alles gut 3: Jetzt noch bewerben
Zähne gut - alles gut 3: Jetzt noch bewerben

Prominente Jury mit Joe Bausch und Doc Esser - Einsendungen zum Kurzfilmwettbewerb bis 31.08.2019 - Preisgeld: insgesamt 6.000 Euro

Noch bis zum 31.08.2019 können sich Studenten, Schüler, Filmemacher, Kreative beim proDente Kurzfilmwettbewerb „Zähne gut – alles gut 3“ bewerben. Eine prominente Jury bewertet die Einreichungen und wählt die Gewinner aus. Die ersten drei Plätze erhalten ein Preisgeld von insgesamt 6.000 Euro.

Joe Bausch, den meisten Fernsehzuschauern vor allem als Gerichtsmediziner aus dem ARD „Tatort“ bekannt, und Dr. Heinz-Wilhelm Esser, unter anderem als „Doc Esser“ im WDR zu sehen, gehören in diesem Jahr neben proDente Geschäftsführer Dirk Kropp zur Jury. Beide Ärzte bringen jahrelange Erfahrung in Film und Fernsehen und als Autoren mit. Mit ihrem medizinischen und filmischen Background werden sie gemeinsam im Oktober die Entscheidung treffen, welche drei Kurzfilme die ersten Plätze abräumen.
Endspurt beim Kurzfilmwettbewerb

Die Einsendefrist für den Kurzfilmwettbewerb „Zähne gut – alles gut 3“ rund um Themen der Mundgesundheit endet am 31.08.2019. Einschränkungen gibt es bei den Kurzfilmen nicht: Sie dürfen informativ, lustig, ernst, frech, appellativ oder provokativ sein. Alle Formate sind erlaubt. Die Filme sollten dabei nicht länger als drei Minuten und nicht älter als fünf Jahre sein. Die Preisverleihung findet am 13.11.2019 im Off Broadway Kino in Köln statt. Der Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro für die ersten drei Plätze dotiert.

Mehr Informationen und die Teilnahmebedingungen gibt es auf www.kurzfilmwettbewerb.prodente.de




Pubertät und Mundgesundheit: übermütiger Lebensstil gefährdet auch die Zahngesundheit
Pubertät und Mundgesundheit: übermütiger Lebensstil gefährdet auch die Zahngesundheit

BZÄK zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August

Ab 12 Jahren ist meist der Zahnwechsel abgeschlossen, Jugendliche haben dann ein Erwachsenengebiss mit 28 statt 20 Zähnen. Diese stehen eng zusammen und benötigen sorgfältige Pflege, speziell der Zahnzwischenräume. Etwa jeder zweite Jugendliche trägt zudem eine Zahnspange. Außerdem konsumieren Heranwachsende vermehrt Süßes, Snacks, Chips oder Softdrinks. Eine gefährliche Konstellation für die Mundgesundheit, so die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) anlässlich des Internationalen Tags der Jugend.

Im Pubertätsalter kontrollieren Eltern die Zahnpflege nicht mehr, die Jugendlichen bestimmen ihre Ernährung zudem stärker selbst. Fastfood, zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten, Soft- oder Energydrinks sind eine Herausforderung für die Zähne: Zucker und Säure greifen die Zähne an, Kohlenhydrathaltiges wie Burger, Pizza, Chips haftet an den Zähnen und wird von Bakterien in zahnschädigende Säuren verwandelt. Die Folgen können u.a. vermehrte Zahnzwischenraumkaries sowie erosive Zahnhartsubstanzschäden durch Säure – insbesondere aus Getränken – sein.
Auch Alkohol, Nikotin oder Drogen schädigen Zähne und Mundschleimhaut.

„Riskante Lebensstile nehmen im Teenageralter zu“, so BZÄK-Vizepräsident Prof. Dr. Dietmar Oesterreich. „Gerade in diesem Alter sinkt aber oft das Interesse an gewissenhafter Pflegeroutine. Dabei ist durch die lückenlose Stellung der Zähne und ggfs. das Tragen von Zahnspangen/Brackets regelmäßiges Putzen mit Hilfsmitteln wie Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten mit gezielten Techniken entscheidend. Nur so können auch die Nischen gereinigt werden. Aufklärung, stichhaltige Argumente aber auch die richtige Ansprache sind das A und O für die Motivation.
Als Zahnärzteschaft wollen wir die präventiven Erfolge aus dem Kindesalter – immerhin 81 Prozent der 12-Jährigen sind völlig kariesfrei – über die Pubertät in das junge Erwachsenenalter fortführen und eine Verschlechterung der Mundgesundheit verhindern.“

Teenager haben im Übrigen zweimal pro Jahr Anspruch auf eine Untersuchung und Prophylaxe mit einmal jährlicher Zahnsteinentfernung beim Zahnarzt.